Über mich

 

Im Jahr 1957 wurde ich in Hildesheim geboren. Nun lebe ich in Tübingen.

 

Nach meiner Promotion in Neuerer deutscher Literatur über Jean Paul habe ich eine Weiterbildung zur PR-Referentin absolviert. Ich arbeitete als freie PR-Beraterin und Journalistin unter anderem für das Presseamt der Universität Tübingen und den Unibund Tübingen. Später war ich Projektkoordinatorin für die Frauenbeauftragte der Universitätsstadt Tübingen, Sachbearbeiterin für Vereinsorganisation und Verwaltungsmitarbeiterin. Seit 2009 bin ich Schriftstellerin und zunächst auch freie Redakteurin, bis ich diese Tätigkeit Anfang 2025 aufgab. 

 

 

Mein Schreibtalent konnte ich zunächst in meinem Studium und bei der Promotion ausleben, wo ich drei literaturwissenschaftliche Bücher veröffentlichte. Mit Glück landete ich nach meiner Fortbildung zur PR-Referentin beim Presseamt der Universität, wo eine neue Universitätszeitschrift entwickelt werden sollte. Mit Feuereifer widmete ich mich dieser Aufgabe und der Entwicklung des zweiten Aspekts meines Schreibtalents: dem journalistischen Schreiben. Nach mehreren Jahren der Redakton der "attempto!", der Erstellung einer Imagebroschüre für den Unibund und der Veröffentlichung einiger Artikel erlahmte meine Begeisterung. Ich hatte das Gefühl, noch nicht am Ende meiner Entwicklung angelangt zu sein. Ich suchte nach neuen Herausforderungen und traf auf die damalige Frauenbeauftragte der Stadt Tübingen, die eine Stelle als Koordinatorin und Organisatorin neuer Projekte zu besetzen hatte, auf die ich genau passte.  Die Arbeit war sehr abwechslungsreich, entsprach meinem schon bisherigen Engagement für Frauen  und machte mir Freude, nur blieben die Schreibaufgaben unter meinen Möglichkeiten, da ich hauptsächlich Verwaltungstexte zu verfassen hatte. Eines Tages fiel mir eine Szene für einen Fantasyroman ein. Schon bald verband sie sich mit weiteren Szenen, Figurenkonstellationen, einem Handlungsgerüst und schließlich einem Anfang. Ich setzte mich hin zum Schreiben - und in der Folge brach der Roman, der der erste Teil von "Joels Lieder" werden sollte, quasi aus mir heraus. Er musste also schon länger in meinem Inneren geschlummert und sich entwickelt haben.

Die (Wieder)findung und Etablierung des dritten Aspekts meines Schreibtalents, dem literarischen Schreiben, zog sich über mehrere Etappen hin. Die Arbeit am Fantasyroman erstreckte sich - bedingt durch die Anforderungen des "Brotberufs" und verschiedener Lebensereignisse - über mehrere Jahre hin. Schließlich drängten sich zwei  Kurzgeschichten hervor. Und hier hatte ich gleich mit meinen ersten beiden Versuchen in der Science fiction Erfolg: Die erste Geschichte wählte Michael Haitel für sein Story Center aus, die zweite holte den Zweiten Platz beim Frederic-Brown-Award. Seitdem sind viele Veröffentlichungen gefolgt. Im Jahr 2016 brachte ich meine Fantasyromane "Erwenks Entdeckung" und "Joels Probe" als E-book heraus - die ersten beiden Bände einer geplant vierteiligen Reihe mit dem Titel "Joels Lieder". Der dritte Teil folgte 2019 mit "Orianas Vision".

Im Oktober 2020 veröffentlichte ich die Anthologie "Der Falkenmagier" (E-Book) mit meinen Fantasy-Kurzgeschichten. Im November 2020 brachte ich die Anthologie "Alluran" (E-Book) mit meinen Science-fiction-Kurzgeschichten heraus. Im September 2021 kam die Anthologie "Verguckt" (E-Book) mit 12 meiner Kurzgeschichten aus dem 'normalen' Leben dazu.

 

Ich bevorzuge den phantastischen Bereich, weil man dort unendlich viele Welten erfinden kann. Dabei schreibe ich sowohl Fantasy als auch Science fiction. Doch auch aus dem 'normalen' Leben habe ich viele Geschichten verfasst und veröffentlicht. Die Mitgliedschaft bei den "LiteRatten" hat mein Schreiben professionalisiert und ständig verbessert. Die Begegnung mit dem Jazzpianisten Anselm Krisch und das Programm "Literatur und Jazz" sorgt für neue künstlerische Impulse.

 

Die erneute Hinwendung zum literarischen Schreiben - nach ersten Romanentwürfen in meiner Jugendzeit - war für mich wie ein Nach-Hause-Kommen. Dennoch fußt es auch auf den Schreiberfahrungen aus anderen Bereichen. Erst die Zusammenschau aus meinem wissenschaftlichen, dem journalistischen und dem literarischen Schreiben bildet die ganze Fülle meines Schreibtalents ab. Ich hatte sehr viel Glück, alle diese Aspekte entwickeln und ausleben zu können.